Muppenlux – Hundeernährungsberatung

ERNÄHRUNGSTIPP – UMSTELLUNG AUF BARF Wollten Sie nicht immer schon mal mit B.A.R.F. anfangen und sind sich unsicher was eigentlich in den Napf darf und wie Sie die Umstellung schaffen ? Wie generell beim BARFEN muss hier individuell geschaut werden, um welchen Hund es sich handelt. Hat er Allergien, ist er Magen-Darm-sensibel, ist er mäkelig oder hat er Vorerkrankungen. Grundsätzlich sollte eine Umstellung langsam erfolgen. Der Hund hat unter Umständen bisher nur Trockenfutter bekommen, also gepresstes Mehl. Dadurch liegt oft eine Magensäureminderung vor, denn der Hund hat ja eigentlich nicht viel zu verdauen. Kennt er keine Knochen, so kann man erst einmal mit Knochenmehl starten, dann gewolfte Hühnerhälse und später dann mal Knochen, wenn er kein Schlinger ist und alles gut verträgt. Das Fleisch anfangs gewolft füttern, da er ja erst wieder lernen muss was es heißt, Magensäure zu produzieren. Später sind dann Stücke sinnvoller. Gegebenenfalls erst einmal kurz anbraten oder mit heißem Wasser überbrühen, da es dann besser verdaulich ist. Nicht zu abwechslungsreich füttern. Eine Fleischsorte, eine Gemüsesorte und Innereien, Öl und alles andere langsam dazu. Auch Fett muss langsam und behutsam gesteigert werden. Eine zu schnelle Gabe kann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hervorrufen. Es gibt auch hier mehrere Möglichkeiten. Erst einmal mageres Fleisch und den Fettanteil nach und nach erhöhen. Egal in welcher Form, ob als laktosefreie Sahne oder Tierfett. Auf den Hund kommt es an. Sahne macht bei mäkeligen Hunden schon mal Sinn, da Fett nicht immer gerne gefressen wird wenn sie es nicht kennen. Laktosefrei, da der Hund ab einem Jahr keine Enzyme mehr hat um Lactose zu verdauen. Viele vertragen Milchprodukte aber weiterhin, wenn sie sie regelmäßig bekommen. Die Sahne kann auch als Geschmacksverstärker dienen und so wird auch das pürierte Gemüse schon mal eher genommen. Wichtig ist, dass es tierisches Fett ist, denn Fett ist ein wichtiger Energielieferant für den Hund. Ausnahmen gibt es aber auch hier: Bei manchen Erkrankungen muss man Fett durch Kohlenhydrate ersetzen um die Organe nicht zu sehr zu belasten. Je nach Stabilität des Magen- Darm-Traktes sollten nicht zu viele Ergänzungsmittel (Enzyme, Entgiftung, Darmaufbau, Organstärkung usw.) am Anfang gleichzeitig gegeben werden. Hier kann der Körper auch mal schnell überfordert sein mit soviel Input und eine genaue Überlegung, was zuerst Sinn macht und in welcher Reihenfolge ist wichtig. Zudem weiß man dann auch nicht, was wirklich bei dem ein oder anderen Problem geholfen hat und was eventuell ersetzt werden kann. Bei der Umstellung ist Geduld gefragt , dass man seinen Hund beobachtet und ihm Zeit gibt, die Umstellung zu verkraften. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an claudia@muppenlux.com

Author: https://facebook.com/326772260861421 – Muppenlux – Hundeernährungsberatung


0

City: Consdorf

Publication author

offline 11 hours

Lea Lotti

0
Comments: 0Publics: 378Registration: 10-04-2018